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Heinz Günther Konsalik
Der deutsche Schriftsteller Heinz Günther Konsalik wird am 28. Mai 1921 in Köln geboren. Der junge Autor schreibt bereits
mit 10 Jahren einen Wildwestroman und mit 16 Jahren verfasst er Feuilletons für die Kölner Zeitungen.
Konsalik studiert nach
dem Abitur zunächst Medizin, wechselt dann aber später zu Theaterwissenschaften und Germanistik.
Der Schriftsteller ist ab
1939 bei der Gestapo tätig, wird im zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter für Frankreich und kommt dann später als soldat
an die Ostfront und wird in Russland sehr schwer verwundet.
Konsalik arbeitet nach 1945 zuerst als Verlagslektor, dann als
Chefredakteur und Dramaturg der Lustigen Illustrierten.
Ab dem Jahr 1951 ist Heinz Günther Konsalik freier Schriftsteller und
zählt allerspätestens 1956 nach der Veröffentlichung von "Der Arzt von Stalingrad" zu den erfolgreichsten Schriftstellern der
Unterhaltungsliteratur. Zu dieser Zeit lebt Konsalik in Attendorn im Sauerland, wo er den Roman "Liebesspiel mit Jubilar", der
später als "Der Gentleman" veröffentlicht wird schreibt.
Konsalik schreibt hauptsächlich Liebesromane und Arztromane.
Seine Werke werden zum Teil auch verfilmt wie zum Beispiel 1958 "Der Arzt von Stalingrad" mit Mario Adorf, 1959 "Strafbataillon 999"
mit Sonja Ziemann oder 1967 "Liebesnächte in der Taiga" mit Marie Versini, um nur einige zu nennen.
Heinz Günther Konsalik hat um die 160 Romane mit einer Gesamtauflage von über 80 Mio. Exemplaren veröffentlicht.
In den letzten sieben Jahren seines Lebens hat Konsalik getrennt von seiner Frau in Salzburg gewohnt.
Der große Schriftsteller Heinz Günther Konsalik ist am 2. Oktober 1999 in Salzburg gestorben.
Das Grab von Konsalik befindet sich auf dem Melaten-Friedhof in Köln.